FDM-TECHNOLOGIE

Die patentierte FDM-Technologie (Fused Deposition Modeling) von Stratasys ist die vollautomatische, schichtweise Umsetzung von 3D CAD-Daten in funktionsfähige Bauteile oder Baugruppen aus unterschiedlichen Thermoplasten.

Der Stratasys FDM-Prozess bedarf weder gefährlicher Materialien und Techniken, noch Investitionen in Raumbelüftung oder Klimatisierung. FDM benötigt keine Spezialisten und ist ideal geeignet, in der Büroumgebung des Engineerings betrieben zu werden. Er produziert reale Bauteile oder Baugruppen in gerade einmal drei Arbeitsschritten, im krassen Gegensatz zu Technologien mancher Mitbewerber, die ein Vielfaches an Arbeitsschritten benötigen! Daten aufbereiten - produzieren - automatisch Stützen entfernen – fertig!

Beeindruckende Genauigkeit
Die FDM-Technologie verwendet sehr stabile Thermoplaste, wodurch klimatische Einflüsse die Maße der gebauten Teile nicht verändern. Die Genauigkeit der FDM-Bauteile wird im Bereich Additive Manufacturing als höchste bezeichnet. Sie sind für ihre exakten Abmessungen bekannt. Sie sind formstabil ohne sich zu verziehen, zu schrumpfen oder wasseranziehend zu wirken, wie das einigen harzbasierenden Systemen zu eigen ist. In einer unabhängigen Studie der SME (Society of Manufacturing Engineers) zur Genauigkeit der unterschiedlichen Technologien ging FDM als klarer Sieger hervor.

Vielseitigkeit
Kein Entwicklungsschritt, der nicht durch FDM abgedeckt werden kann: Vom Konzeptmodell über den Prototyp für Funktionstests bis zur Produktion von Bauteilen in der realen Anwendung.

Keine Werkzeugkosten bei Konstruktionsänderungen
Additive Manufacturing mit FDM erlaubt die Herstellung von Bauteilen mit bisher unrealisierbaren Geometrien, oder solchen, die nur zu inakzeptabel hohen Kosten mit den herkömmlichen Methoden produziert werden können.
Wenn FDM für die Additive Manufacturing von Kleinserien, individualisierten Produkten oder Vorserien-/Serienanlaufteilen genutzt werden kann, ist der Zeit- und Kosteneffekt klar erkennbar. Ohne Nachteile können in der laufenden Produktion Konstruktionsänderungen einfließen - quasi kostenlos!

Der FDM-Prozess
Zuerst werden die im STL-Dateiformat gespeicherten 3D CAD-Daten mit der zum System gehörenden Software aufbereitet. Hierbei wird das zu erstellende Objekt in die für den Bauprozess optimale Lage positioniert und in mathematisch berechnete Schichten zerlegt (Slicen). Die Stützkonstruktionen werden, soweit erforderlich, automatisch berechnet und die aufbereiteten, geslicten Daten anschließend an die FDM-Anlage übertragen.

Das drahtförmige Modellmaterial befindet sich auf leicht nachladbaren Spulen und wird in den in x- und y-Richtung verfahrbaren FDM-Maschinenkopf gezogen. Hier wird es geschmolzen, durch die Düse extrudiert und auf der Bauplattform bzw. untenliegenden Schicht aufgebracht, wo es sich durch thermisches Verschmelzen schichtweise verbindet und sofort verfestigt. Durch absenken der Bauplattform in z-Richtung wird das Modell Schicht für Schicht erzeugt und steht nach Fertigstellung ohne großen Nachbearbeitungsaufwand als Bauteil oder bewegliche Baugruppe zur Verfügung.

Weitere Informationen zur FDM-Technologie


POLYJET-TECHNOLOGIE

Die patentierte PolyJet-Technologie ist eine leistungsstarke additive Verfahrenstechnik, mit der sich äußerst präzise und detailgetreue Modelle mit einer Genauigkeit von bis zu 0,1 mm, glatten Oberflächen, geringen Wandstärken und komplexen Geometrien einfach herstellen lassen.

Beim PolyJet-basierten 3D-Druck werden besonders feine flüssige Photopolymer-Acrylharz-Tröpfchen in ultradünnen Schichten von bis zu 0,014 mm aus bis zu acht Druckköpfen mit linear angeordneten Düsen auf eine Bauplattform gespritzt (vgl. 2D-Tintenstrahldrucker). Aufgrund der geringen Größe der Tröpfchen können auch sehr feine Details dargestellt werden. Die Druckköpfe bewegen sich entlang der X- und Y-Achse und tragen das Modellmaterial sowie das Stützmaterial mit einer Auflösung von 600 x 600 dpi auf die Bauplattform auf. In der Z-Achse beträgt die Auflösung je nach PolyJet-System und Druckmodus zwischen 900 bzw. 1800 dpi. Sofort nach dem Drucken wird jede Schicht durch UV-Lampen vollständig ausgehärtet. Die Modelle lassen sich direkt nach Fertigstellung verwenden.
Die PolyJet 3D-Drucksysteme der Connex3-Familie verfügen zusätzlich über die einzigartige PolyJet-Multimaterial-Technologie, welche als weltweit einziges 3D-Druckverfahren ein gleichzeitiges Verarbeiten von bis zu drei unterschiedlichen Grundmaterialien ermöglicht. Darüber hinaus kann der Stratasys J750 sogar bis zu sechs unterschiedlichen Grundmaterialien gleichzeitig verarbeiten. In einem einzigen Druckvorgang kann durch Mischen der Grundmaterialien der gesamte CMYKW Farbraum mit bis zu 360.000 Farben abgedeckt werden (Vollfarbe). Außerdem können voreingestellte Verbundstoffe mit unterschiedlichen Materialeigenschaften und Farben in einem Modell bzw. Druckvorgang verarbeitet und kombiniert werden. Somit lassen sich auch Zweikomponenten-Modelle mit gummiartigen, festen und transparenten Bestandteilen erzeugen. Gesamthaft stehen mehr als 21 Grundmaterialien und mehrere hundert Digital Materials und Farbmischtöne mit spezifischen Werten in Bezug auf Zugfestigkeit, Bruchdehnung, Temperaturformbeständigkeit und Shore-A Flexibilität zur Verfügung.

Weitere Informationen zur PolyJet-Technologie

Sie sind im Besitz eines Teilefabrik - Gutscheines?

Melden Sie sich zunächst an, um den Gutschein zu registrieren.

Gutschein einlösen


Fertigung auf neuesten Maschinen von Stratasys darunter 20 Fortus 900mc mit Bauraum 914 x 610 x 914 mm

Neu: Bauteile aus
Nylon 6 und Nylon 12CF

Neu: Multimaterial-Vollfarb 3D-Drucker Stratasys J750 für Modelle mit Farbverläufen, Texturen und grafischen Elementen